
Mein Behandlungsangebot
In meiner Praxis biete ich Ihnen eine ambulante Psychotherapie für Erwachsene auf Grundlage der Verhaltenstherapie (VT) an, da sich diese Methodik in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen als effektiv erwiesen hat.
Einen besonderen Praxisschwerpunkt bildet dabei die Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung und (komplexen) Posttraumatischen Belastungsstörung mit der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) und Dialektisch-Behavioralen Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung (DBT-PTBS).
Darüber hinaus umfasst mein Behandlungsspektrum folgende psychische Erkrankungen:
Ablauf
Unter der psychotherapeutischen Sprechstunde versteht man minimal eine, jedoch maximal drei Einzelsitzungen von je 50-minütiger Dauer, von denen ich Ihnen die erste kostenfrei anbiete. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und der Informationsvermittlung dient sie vor allem zur Klärung der Frage, ob und ggf. welche behandlungsbedürftige psychische Erkrankung bei Ihnen vorliegt.
In den minimal zwei und bis zu vier probatorischen Einzelsitzungen zu je 50 Minuten Dauer werden wir gemeinsam ein Modell erarbeiten, aus dem hervorgeht, welche Faktoren für die Entstehung und Aufrechterhaltung Ihrer Erkrankung verantwortlich sind. Um eine effektive Behandlung zu gewährleisten, die Ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht, ist es unerlässlich Therapieziele zu definieren. Auf Basis dieser Informationen und anhand von wissenschaftlich in ihrer Wirksamkeit überprüfter verhaltenstherapeutischer Manuale werde ich ein individuelles Fallkonzept erarbeiten. Spätestens an dieser Stelle werde ich auch entscheiden, ob ich Ihnen in Anbetracht meiner Kompetenzen ein sinnvolles Behandlungsangebot unterbreiten kann, oder Sie beispielsweise an einen psychologischen Psychotherapeuten oder zur fachärztlichen Behandlung verweisen muss. Hier bietet sich auch der Raum, um eventuelle Ambivalenzen für und gegen eine Behandlung abzuwägen.
Die Unterzeichnung des Behandlungsvertrages kennzeichnet schließlich das Ende der Probatorik und den Beginn der eigentlichen Psychotherapie. Dessen Dauer kann je nach Erkrankung, Manual, den Therapiezielen, sowie Ihren Vorkenntnissen und Mitarbeit zum Teil erheblich variieren. Der Gemeinsame Bundesausschuss sieht in seiner Psychotherapie-Richtlinie für die Verhaltenstherapie jedoch Kontingente zwischen 12 und 60 Sitzungen vor. Diese finden in der Regel in einem wöchentlichen Rhythmus statt, wobei eine Sitzung 50 Minuten dauert. Es bietet sich an, die Frequenz im letzten Drittel der Behandlung zunehmend zu reduzieren.
Mein Behandlungs-
angebot
In meiner Praxis biete ich Ihnen eine ambulante Psychotherapie für Erwachsene auf Grundlage der Verhaltenstherapie (VT) an, da sich diese Methodik in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen als effektiv erwiesen hat.
Einen besonderen Praxisschwerpunkt bildet dabei die Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung und (komplexen) Posttraumatischen Belastungsstörung mit der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) und Dialektisch-Behavioralen Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung (DBT-PTBS).
Darüber hinaus umfasst mein Behandlungsspektrum folgende psychische Erkrankungen:
Ablauf
Unter der psychotherapeutischen Sprechstunde versteht man minimal eine, jedoch maximal drei Einzelsitzungen von je 50-minütiger Dauer, von denen ich Ihnen die erste kostenfrei anbiete. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und der Informationsvermittlung dient sie vor allem zur Klärung der Frage, ob und ggf. welche behandlungsbedürftige psychische Erkrankung bei Ihnen vorliegt.
In den minimal zwei und bis zu vier probatorischen Einzelsitzungen zu je 50 Minuten Dauer werden wir gemeinsam ein Modell erarbeiten, aus dem hervorgeht, welche Faktoren für die Entstehung und Aufrechterhaltung Ihrer Erkrankung verantwortlich sind. Um eine effektive Behandlung zu gewährleisten, die Ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht, ist es unerlässlich Therapieziele zu definieren. Auf Basis dieser Informationen und anhand von wissenschaftlich in ihrer Wirksamkeit überprüfter verhaltenstherapeutischer Manuale werde ich ein individuelles Fallkonzept erarbeiten. Spätestens an dieser Stelle werde ich auch entscheiden, ob ich Ihnen in Anbetracht meiner Kompetenzen ein sinnvolles Behandlungsangebot unterbreiten kann, oder Sie beispielsweise an einen psychologischen Psychotherapeuten oder zur fachärztlichen Behandlung verweisen muss. Hier bietet sich auch der Raum, um eventuelle Ambivalenzen für und gegen eine Behandlung abzuwägen.
Die Unterzeichnung des Behandlungsvertrages kennzeichnet schließlich das Ende der Probatorik und den Beginn der eigentlichen Psychotherapie. Dessen Dauer kann je nach Erkrankung, Manual, den Therapiezielen, sowie Ihren Vorkenntnissen und Mitarbeit zum Teil erheblich variieren. Der Gemeinsame Bundesausschuss sieht in seiner Psychotherapie-Richtlinie für die Verhaltenstherapie jedoch Kontingente zwischen 12 und 60 Sitzungen vor. Diese finden in der Regel in einem wöchentlichen Rhythmus statt, wobei eine Sitzung 50 Minuten dauert. Es bietet sich an, die Frequenz im letzten Drittel der Behandlung zunehmend zu reduzieren.
Verhaltenstherapie (VT)
Die Verhaltenstherapie (VT) lässt sich am ehesten über ihre Grundprinzipien beschreiben und darüber auch von anderen Therapieformen abgrenzen:
Verhaltenstherapie orientiert sich an der empirischen Psychologie. Die Grundlagenwissenschaft der Verhaltenstherapie ist die empirische Psychologie. Dementsprechend bemüht sich die Verhaltenstherapie, ihre theoretischen Konzepte und therapeutischen Methoden zu operationalisieren und empirisch zu überprüfen. Neben dem psychologischen Wissen über Veränderungsprinzipien und -verfahren werden auch die Erkenntnisse nichtpsychologischer Nachbardisziplinen (z.B. Biologie, Medizin, Sozialwissenschaften) berücksichtigt.
Verhaltenstherapie ist problemorientiert. Die Behandlung setzt in der Regel an der gegenwärtig bestehenden Problematik an. Das therapeutische Vorgehen wird möglichst genau auf die jeweilige Störung und den individuellen Patienten zugeschnitten, sodass für verschiedene Störungen in der Regel auch verschiedene Verfahren, die auf empirisch ermitteltem Störungswissen basieren, in individualisierter Form angewendet werden. Über die Lösung des aktuell bestehenden Problems hinaus wird eine Erhöhung der allgemeinen Problemlösefähigkeit angestrebt.
Verhaltenstherapie setzt an den prädisponierenden, auslösenden und aufrechterhaltenden Problembedingungen an. Die Interventionen setzen an denjenigen Bedingungen an, deren Änderung für eine dauerhafte Lösung des Problems als notwendig erachtet werden. Oft sind dies die aufrechterhaltenden Bedingungen, da diese für das zukünftige Befinden von besonderer Bedeutung sind. Hinsichtlich der Prädispositionen und Auslöser steht meist deren konkrete Auswirkung in der Gegenwart im Vordergrund, zumal diese beiden Typen von Problembedingungen häufig nicht geändert werden können.
Verhaltenstherapie ist zielorientiert. Die Identifikation des Problems sowie die gemeinsame Festlegung des zu erreichenden Therapieziels durch Therapeut und Patient sind integrativer Bestandteil der Verhaltenstherapie. Das Problem stellt den Ansatzpunkt der Therapie dar. Die Lösung des Problems wird dementsprechend als Erreichen des angestrebten Ziels und damit als hinreichender Grund für die Beendigung der Therapie angesehen.
Verhaltenstherapie ist handlungsorientiert. Die Verhaltenstherapie setzt zu ihrem Gelingen eine aktive Beteiligung des Patienten voraus. Bloße Einsicht ist keine hinreichende Bedingung für die Veränderung „eingefahrener“ Probleme. Die Verhaltenstherapie erschöpft sich daher nicht in Diskussion und Reflektion von Problemen, sondern motiviert den Patienten zum aktiven Erproben von neuen Verhaltens- bzw. Erlebensweisen und Problemlösestrategien.
Verhaltenstherapie ist nicht auf das therapeutische Setting begrenzt. Die Verhaltenstherapie strebt eine Generalisierung der erzielten Änderungen auf den Alltag des Patienten an. Das therapeutische Setting und eine gute therapeutische Beziehung bieten die Möglichkeit, verändertes Verhalten und Erleben in einem geschützten Rahmen zu erfahren und einzuüben. Sie gewährleisten allerdings nicht die Übernahme in den Alltag bzw. in das individuelle Lebensumfeld. Hierzu ist es notwendig, dass der Patient neu erworbene Strategien regelmäßig zwischen den Sitzungen ausprobiert und übt. Wenngleich Verhaltenstherapeuten ihre Patienten häufig auch bei Erfahrungen außerhalb der Praxis, der Ambulanz oder der Klinik begleiten, ist das Ziel doch stets die Bewältigung ohne therapeutische Begleitung.
Verhaltenstherapie ist transparent. Verhaltenstherapie setzt auf den aufgeklärten, aktiven Patienten. Das Geben eines plausiblen Erklärungsmodells für die vorliegende Störung und das verständliche Erklären aller Aspekte des therapeutischen Vorgehens sind Bestandteile der Verhaltenstherapie, die das legitime Bedürfnis der Patienten nach dem Verstehen ihrer Lage erfüllen. Transparenz erhöht die Compliance, das Verständnis der Patienten für den therapeutischen Prozess und indirekt ihre Problemlösefähigkeit. Auf diese Weise können die erworbenen Fertigkeiten bei zukünftigen Schwierigkeiten besser bzw. auch ohne erneute therapeutische Hilfe eingesetzt werden.
Verhaltenstherapie soll „Hilfe zur Selbsthilfe“ sein. Über die Erhöhung der allgemeinen Problemlösefähigkeit und über das transparente Ableiten des therapeutischen Vorgehens aus einem Störungsmodell werden den Patienten generelle Fertigkeiten zur selbstständigen Analyse und Bewältigung zukünftiger Probleme vermittelt. Somit erhöht die Verhaltenstherapie das Selbsthilfepotenzial der Patienten und kann dadurch Rückfällen und der Entwicklung neuer Probleme vorbeugen.
Verhaltenstherapie bemüht sich um ständige Weiterentwicklung. Durch die Orientierung der Verhaltenstherapie an der empirischen Psychologie unterliegen sowohl ihre theoretischen Konzepte als auch ihre praktischen Behandlungsmethoden einem permanenten Prozess der Evaluation und Ausdifferenzierung und somit einer ständigen Weiterentwicklung.
Verhaltenstherapie (VT)
Die Verhaltenstherapie (VT) lässt sich am ehesten über ihre Grundprinzipien beschreiben und darüber auch von anderen Therapieformen abgrenzen:
Verhaltenstherapie orientiert sich an der empirischen Psychologie. Die Grundlagenwissenschaft der Verhaltenstherapie ist die empirische Psychologie. Dementsprechend bemüht sich die Verhaltenstherapie, ihre theoretischen Konzepte und therapeutischen Methoden zu operationalisieren und empirisch zu überprüfen. Neben dem psychologischen Wissen über Veränderungsprinzipien und -verfahren werden auch die Erkenntnisse nichtpsychologischer Nachbardisziplinen (z.B. Biologie, Medizin, Sozialwissenschaften) berücksichtigt.
Verhaltenstherapie ist problemorientiert. Die Behandlung setzt in der Regel an der gegenwärtig bestehenden Problematik an. Das therapeutische Vorgehen wird möglichst genau auf die jeweilige Störung und den individuellen Patienten zugeschnitten, sodass für verschiedene Störungen in der Regel auch verschiedene Verfahren, die auf empirisch ermitteltem Störungswissen basieren, in individualisierter Form angewendet werden. Über die Lösung des aktuell bestehenden Problems hinaus wird eine Erhöhung der allgemeinen Problemlösefähigkeit angestrebt.
Verhaltenstherapie setzt an den prädisponierenden, auslösenden und aufrechterhaltenden Problembedingungen an. Die Interventionen setzen an denjenigen Bedingungen an, deren Änderung für eine dauerhafte Lösung des Problems als notwendig erachtet werden. Oft sind dies die aufrechterhaltenden Bedingungen, da diese für das zukünftige Befinden von besonderer Bedeutung sind. Hinsichtlich der Prädispositionen und Auslöser steht meist deren konkrete Auswirkung in der Gegenwart im Vordergrund, zumal diese beiden Typen von Problembedingungen häufig nicht geändert werden können.
Verhaltenstherapie ist zielorientiert. Die Identifikation des Problems sowie die gemeinsame Festlegung des zu erreichenden Therapieziels durch Therapeut und Patient sind integrativer Bestandteil der Verhaltenstherapie. Das Problem stellt den Ansatzpunkt der Therapie dar. Die Lösung des Problems wird dementsprechend als Erreichen des angestrebten Ziels und damit als hinreichender Grund für die Beendigung der Therapie angesehen.
Verhaltenstherapie ist handlungsorientiert. Die Verhaltenstherapie setzt zu ihrem Gelingen eine aktive Beteiligung des Patienten voraus. Bloße Einsicht ist keine hinreichende Bedingung für die Veränderung „eingefahrener“ Probleme. Die Verhaltenstherapie erschöpft sich daher nicht in Diskussion und Reflektion von Problemen, sondern motiviert den Patienten zum aktiven Erproben von neuen Verhaltens- bzw. Erlebensweisen und Problemlösestrategien.
Verhaltenstherapie ist nicht auf das therapeutische Setting begrenzt. Die Verhaltenstherapie strebt eine Generalisierung der erzielten Änderungen auf den Alltag des Patienten an. Das therapeutische Setting und eine gute therapeutische Beziehung bieten die Möglichkeit, verändertes Verhalten und Erleben in einem geschützten Rahmen zu erfahren und einzuüben. Sie gewährleisten allerdings nicht die Übernahme in den Alltag bzw. in das individuelle Lebensumfeld. Hierzu ist es notwendig, dass der Patient neu erworbene Strategien regelmäßig zwischen den Sitzungen ausprobiert und übt. Wenngleich Verhaltenstherapeuten ihre Patienten häufig auch bei Erfahrungen außerhalb der Praxis, der Ambulanz oder der Klinik begleiten, ist das Ziel doch stets die Bewältigung ohne therapeutische Begleitung.
Verhaltenstherapie ist transparent. Verhaltenstherapie setzt auf den aufgeklärten, aktiven Patienten. Das Geben eines plausiblen Erklärungsmodells für die vorliegende Störung und das verständliche Erklären aller Aspekte des therapeutischen Vorgehens sind Bestandteile der Verhaltenstherapie, die das legitime Bedürfnis der Patienten nach dem Verstehen ihrer Lage erfüllen. Transparenz erhöht die Compliance, das Verständnis der Patienten für den therapeutischen Prozess und indirekt ihre Problemlösefähigkeit. Auf diese Weise können die erworbenen Fertigkeiten bei zukünftigen Schwierigkeiten besser bzw. auch ohne erneute therapeutische Hilfe eingesetzt werden.
Verhaltenstherapie soll „Hilfe zur Selbsthilfe“ sein. Über die Erhöhung der allgemeinen Problemlösefähigkeit und über das transparente Ableiten des therapeutischen Vorgehens aus einem Störungsmodell werden den Patienten generelle Fertigkeiten zur selbstständigen Analyse und Bewältigung zukünftiger Probleme vermittelt. Somit erhöht die Verhaltenstherapie das Selbsthilfepotenzial der Patienten und kann dadurch Rückfällen und der Entwicklung neuer Probleme vorbeugen.
Verhaltenstherapie bemüht sich um ständige Weiterentwicklung. Durch die Orientierung der Verhaltenstherapie an der empirischen Psychologie unterliegen sowohl ihre theoretischen Konzepte als auch ihre praktischen Behandlungsmethoden einem permanenten Prozess der Evaluation und Ausdifferenzierung und somit einer ständigen Weiterentwicklung.
Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)
Mit der Entwicklung der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) entstand erstmals eine Psychotherapie, die auf (fast) alle schwierigen Fragestellungen im Umgang mit Patienten und Patientinnen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung eine Antwort fand. In der DBT ist eine annehmende, wertschätzende Grundhaltung des Therapeuten zum Patienten und zu dessen Störung die zentrale Basis der Beziehungsgestaltung. Gleichzeitig wusste die Begründerin der DBT, Marsha Linehan, dass Akzeptanz alleine für die Behandlung von Borderline-Patienten nicht ausreichen würde und stellte dieser Haltung eine klare Veränderungsorientierung gegenüber. Mit diesem kombinierten (=dialektischen) Vorgehen ist es möglich, die hohe Widersprüchlichkeit der Patientinnen aufzulösen und die dadurch frei werdende Energie nutzbringend zu verwenden.
Im konkreten Vorgehen bedeutet dies z.B., dass der Therapeut dem Patienten einerseits vermittelt, dass er seine aktuelle Not vor dem Hintergrund seiner Lebensgeschichte als sehr nachvollziehbar empfindet und es völlig naheliegend findet, dass er zu schwer selbstverletzenden Verhaltensweisen greift, wenn diese so schnell und umfassend wirksam sind. Gleichzeitig macht er ihm aber auch deutlich, dass diese Art von Verhaltensweisen keine langfristig hilfreiche Änderung in seinem Leben ermöglicht und emotionale Probleme so nicht gelöst werden können. Das Erlernen von neuen Verhaltensweisen in solch subjektiv als existentiell empfundenen Zuständen verlangt höchste Anstrengungen von dem Patienten. Ob der Patient zu einer solchen Anstrengung bereit ist, ist allerdings alleine seine Entscheidung – und nicht die Entscheidung des Therapeuten. Der Therapeut kann dem Patienten jedoch helfen, diese Entscheidung zu treffen. Er bewegt sich auch hier zwischen zwei dialektischen Polen: Motivationsarbeit und Kompetenzförderung.
Neben der benannten Grundhaltung und dem beständigen Suchen nach der dialektischen Balance zwischen Akzeptanz und Veränderung zeichnet sich die DBT insbesondere durch ihre hohe Praktikabilität aus. Sie bietet durch transparente Behandlungsalgorithmen und einen modularen Aufbau praktisch für jede therapeutische Situation einen orientierenden Leitfaden. Einen wesentlichen Kern bildet dabei eine klare Behandlungshierarchie: Je gefährlicher/relevanter das Problemverhalten ist, desto vorrangiger wird es behandelt.
Der modulare Aufbau der DBT ermöglicht eine effektive Anpassung der unterschiedlichen therapeutischen Strategien an die jeweils vorhandene Problemsituation. Somit ist die DBT nicht nur zur Behandlung der Borderline-Störung, sondern auch für zahlreiche weitere Störungsbilder geeignet.
Dialektisch-Behaviorale Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung (DBT-PTBS)
Die Dialektisch-Behaviorale Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung (DBT-PTBS) wurde von Martin Bohus, Anne Dyer, Kathlen Priebe und Regina Steil von 2005 bis 2019 am ZI-Mannheim entwickelt. Es handelt sich um ein störungsspezifisches, modulares Behandlungsprogramm für komplexe PTBS nach zwischenmenschlicher Gewalterfahrung (sexueller Missbrauch und Misshandlung) in Kindheit und Jugend. Das Programm ist sowohl stationär über drei Monate als auch ambulant in 45 Einzelsitzungen anwendbar. Zwei kontrolliert randomisierte Studien zeigen hohe Effektstärken (ITT: d=1.35; ATP: d=1.66), hohe Remissionsraten (ITT: 58,4%; ATP: 74,5%) und eine gute Verträglichkeit.
Die DBT-PTBS fokussiert auf die wichtigsten aufrechterhaltenden Pathomechanismen der komplexen PTBS. Die zentralen Behandlungsziele sind deshalb:
Im Zentrum der Behandlung steht dabei die Skills-assistierte in-sensu Exposition. Das Programm wurde entsprechend einer Sanduhr-Struktur konzipiert: Die Patienten kommen mit sehr verschiedenen Persönlichkeitszügen, biographischen und therapeutischen Vorerfahrungen, Verhaltensmustern und sozialen Hintergründen in die Therapie. Auch die entsprechenden Komorbiditäten variieren oft erheblich. Dennoch sollten diese so verschiedenen Menschen während der Vorbereitungsphase so rasch als möglich die notwendigen Kompetenzen entwickeln, um mit der in-sensu-Exposition zu beginnen (im stationären Behandlungsrahmen dauert dies etwa drei Wochen, im ambulanten Behandlungsrahmen ca. 15 bis 20 Sitzungen). Während der Exposition lernen die Patienten, dass die bislang gemiedenen trauma-assoziierten Emotionen tolerierbar sind und korrigieren so ihre zentralen Befürchtungen. Hierbei vollziehen sich auch tiefgreifende Veränderungen des gesamten Selbst-Konzepts. Deshalb ist es hilfreich und notwendig, in der Phase der Nachbearbeitung wichtige Aspekte der bisherigen Lebensgestaltung zu hinterfragen und neu zu gestalten. Dabei kommen dann wieder die individuellen Aspekte der Patienten in ihrer ganzen Bandbreite zum tragen.
In diesem Vortrag geht Martin Bohus, einer der Entwickler der DBT-PTBS, unter anderem auf das Erkrankungsbild und Entstehungsmodell der komplexen PTBS ein, skizziert das Behandlungsprogramm und stellt die Daten aus den beiden Wirksamkeitsstudien vor:
Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)
Mit der Entwicklung der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) entstand erstmals eine Psychotherapie, die auf (fast) alle schwierigen Fragestellungen im Umgang mit Patienten und Patientinnen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung eine Antwort fand. In der DBT ist eine annehmende, wertschätzende Grundhaltung des Therapeuten zum Patienten und zu dessen Störung die zentrale Basis der Beziehungsgestaltung. Gleichzeitig wusste die Begründerin der DBT, Marsha Linehan, dass Akzeptanz alleine für die Behandlung von Borderline-Patienten nicht ausreichen würde und stellte dieser Haltung eine klare Veränderungsorientierung gegenüber. Mit diesem kombinierten (=dialektischen) Vorgehen ist es möglich, die hohe Widersprüchlichkeit der Patientinnen aufzulösen und die dadurch frei werdende Energie nutzbringend zu verwenden.
Im konkreten Vorgehen bedeutet dies z.B., dass der Therapeut dem Patienten einerseits vermittelt, dass er seine aktuelle Not vor dem Hintergrund seiner Lebensgeschichte als sehr nachvollziehbar empfindet und es völlig naheliegend findet, dass er zu schwer selbstverletzenden Verhaltensweisen greift, wenn diese so schnell und umfassend wirksam sind. Gleichzeitig macht er ihm aber auch deutlich, dass diese Art von Verhaltensweisen keine langfristig hilfreiche Änderung in seinem Leben ermöglicht und emotionale Probleme so nicht gelöst werden können. Das Erlernen von neuen Verhaltensweisen in solch subjektiv als existentiell empfundenen Zuständen verlangt höchste Anstrengungen von dem Patienten. Ob der Patient zu einer solchen Anstrengung bereit ist, ist allerdings alleine seine Entscheidung – und nicht die Entscheidung des Therapeuten. Der Therapeut kann dem Patienten jedoch helfen, diese Entscheidung zu treffen. Er bewegt sich auch hier zwischen zwei dialektischen Polen: Motivationsarbeit und Kompetenzförderung.
Neben der benannten Grundhaltung und dem beständigen Suchen nach der dialektischen Balance zwischen Akzeptanz und Veränderung zeichnet sich die DBT insbesondere durch ihre hohe Praktikabilität aus. Sie bietet durch transparente Behandlungsalgorithmen und einen modularen Aufbau praktisch für jede therapeutische Situation einen orientierenden Leitfaden. Einen wesentlichen Kern bildet dabei eine klare Behandlungshierarchie: Je gefährlicher/relevanter das Problemverhalten ist, desto vorrangiger wird es behandelt.
Der modulare Aufbau der DBT ermöglicht eine effektive Anpassung der unterschiedlichen therapeutischen Strategien an die jeweils vorhandene Problemsituation. Somit ist die DBT nicht nur zur Behandlung der Borderline-Störung, sondern auch für zahlreiche weitere Störungsbilder geeignet.
Dialektisch-Behaviorale Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung (DBT-PTBS)
Die Dialektisch-Behaviorale Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung (DBT-PTBS) wurde von Martin Bohus, Anne Dyer, Kathlen Priebe und Regina Steil von 2005 bis 2019 am ZI-Mannheim entwickelt. Es handelt sich um ein störungsspezifisches, modulares Behandlungsprogramm für komplexe PTBS nach zwischenmenschlicher Gewalterfahrung (sexueller Missbrauch und Misshandlung) in Kindheit und Jugend. Das Programm ist sowohl stationär über drei Monate als auch ambulant in 45 Einzelsitzungen anwendbar. Zwei kontrolliert randomisierte Studien zeigen hohe Effektstärken (ITT: d=1.35; ATP: d=1.66), hohe Remissionsraten (ITT: 58,4%; ATP: 74,5%) und eine gute Verträglichkeit.
Die DBT-PTBS fokussiert auf die wichtigsten aufrechterhaltenden Pathomechanismen der komplexen PTBS. Die zentralen Behandlungsziele sind deshalb:
Im Zentrum der Behandlung steht dabei die Skills-assistierte in-sensu Exposition. Das Programm wurde entsprechend einer Sanduhr-Struktur konzipiert: Die Patienten kommen mit sehr verschiedenen Persönlichkeitszügen, biographischen und therapeutischen Vorerfahrungen, Verhaltensmustern und sozialen Hintergründen in die Therapie. Auch die entsprechenden Komorbiditäten variieren oft erheblich. Dennoch sollten diese so verschiedenen Menschen während der Vorbereitungsphase so rasch als möglich die notwendigen Kompetenzen entwickeln, um mit der in-sensu-Exposition zu beginnen (im stationären Behandlungsrahmen dauert dies etwa drei Wochen, im ambulanten Behandlungsrahmen ca. 15 bis 20 Sitzungen). Während der Exposition lernen die Patienten, dass die bislang gemiedenen trauma-assoziierten Emotionen tolerierbar sind und korrigieren so ihre zentralen Befürchtungen. Hierbei vollziehen sich auch tiefgreifende Veränderungen des gesamten Selbst-Konzepts. Deshalb ist es hilfreich und notwendig, in der Phase der Nachbearbeitung wichtige Aspekte der bisherigen Lebensgestaltung zu hinterfragen und neu zu gestalten. Dabei kommen dann wieder die individuellen Aspekte der Patienten in ihrer ganzen Bandbreite zum tragen.
In diesem Vortrag geht Martin Bohus, einer der Entwickler der DBT-PTBS, unter anderem auf das Erkrankungsbild und Entstehungsmodell der komplexen PTBS ein, skizziert das Behandlungsprogramm und stellt die Daten aus den beiden Wirksamkeitsstudien vor:

Mein Behandlungsangebot
In meiner Praxis biete ich Ihnen eine ambulante Psychotherapie für Erwachsene auf Grundlage der Verhaltenstherapie (VT) an, da sich diese Methodik in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen als effektiv erwiesen hat.
Einen besonderen Praxisschwerpunkt bildet dabei die Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung und (komplexen) Posttraumatischen Belastungsstörung mit der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) und Dialektisch-Behavioralen Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung (DBT-PTBS).
Darüber hinaus umfasst mein Behandlungsspektrum folgende psychische Erkrankungen:
Ablauf
Unter der psychotherapeutischen Sprechstunde versteht man minimal eine, jedoch maximal drei Einzelsitzungen von je 50-minütiger Dauer, von denen ich Ihnen die erste kostenfrei anbiete. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und der Informationsvermittlung dient sie vor allem zur Klärung der Frage, ob und ggf. welche behandlungsbedürftige psychische Erkrankung bei Ihnen vorliegt.
In den minimal zwei und bis zu vier probatorischen Einzelsitzungen zu je 50 Minuten Dauer werden wir gemeinsam ein Modell erarbeiten, aus dem hervorgeht, welche Faktoren für die Entstehung und Aufrechterhaltung Ihrer Erkrankung verantwortlich sind. Um eine effektive Behandlung zu gewährleisten, die Ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht, ist es unerlässlich Therapieziele zu definieren. Auf Basis dieser Informationen und anhand von wissenschaftlich in ihrer Wirksamkeit überprüfter verhaltenstherapeutischer Manuale werde ich ein individuelles Fallkonzept erarbeiten. Spätestens an dieser Stelle werde ich auch entscheiden, ob ich Ihnen in Anbetracht meiner Kompetenzen ein sinnvolles Behandlungsangebot unterbreiten kann, oder Sie beispielsweise an einen psychologischen Psychotherapeuten oder zur fachärztlichen Behandlung verweisen muss. Hier bietet sich auch der Raum, um eventuelle Ambivalenzen für und gegen eine Behandlung abzuwägen.
Die Unterzeichnung des Behandlungsvertrages kennzeichnet schließlich das Ende der Probatorik und den Beginn der eigentlichen Psychotherapie. Dessen Dauer kann je nach Erkrankung, Manual, den Therapiezielen, sowie Ihren Vorkenntnissen und Mitarbeit zum Teil erheblich variieren. Der Gemeinsame Bundesausschuss sieht in seiner Psychotherapie-Richtlinie für die Verhaltenstherapie jedoch Kontingente zwischen 12 und 60 Sitzungen vor. Diese finden in der Regel in einem wöchentlichen Rhythmus statt, wobei eine Sitzung 50 Minuten dauert. Es bietet sich an, die Frequenz im letzten Drittel der Behandlung zunehmend zu reduzieren.
Mein Behandlungs-
angebot
In meiner Praxis biete ich Ihnen eine ambulante Psychotherapie für Erwachsene auf Grundlage der Verhaltenstherapie (VT) an, da sich diese Methodik in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen als effektiv erwiesen hat.
Einen besonderen Praxisschwerpunkt bildet dabei die Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung und (komplexen) Posttraumatischen Belastungsstörung mit der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) und Dialektisch-Behavioralen Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung (DBT-PTBS).
Darüber hinaus umfasst mein Behandlungsspektrum folgende psychische Erkrankungen:
Ablauf
Unter der psychotherapeutischen Sprechstunde versteht man minimal eine, jedoch maximal drei Einzelsitzungen von je 50-minütiger Dauer, von denen ich Ihnen die erste kostenfrei anbiete. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und der Informationsvermittlung dient sie vor allem zur Klärung der Frage, ob und ggf. welche behandlungsbedürftige psychische Erkrankung bei Ihnen vorliegt.
In den minimal zwei und bis zu vier probatorischen Einzelsitzungen zu je 50 Minuten Dauer werden wir gemeinsam ein Modell erarbeiten, aus dem hervorgeht, welche Faktoren für die Entstehung und Aufrechterhaltung Ihrer Erkrankung verantwortlich sind. Um eine effektive Behandlung zu gewährleisten, die Ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht, ist es unerlässlich Therapieziele zu definieren. Auf Basis dieser Informationen und anhand von wissenschaftlich in ihrer Wirksamkeit überprüfter verhaltenstherapeutischer Manuale werde ich ein individuelles Fallkonzept erarbeiten. Spätestens an dieser Stelle werde ich auch entscheiden, ob ich Ihnen in Anbetracht meiner Kompetenzen ein sinnvolles Behandlungsangebot unterbreiten kann, oder Sie beispielsweise an einen psychologischen Psychotherapeuten oder zur fachärztlichen Behandlung verweisen muss. Hier bietet sich auch der Raum, um eventuelle Ambivalenzen für und gegen eine Behandlung abzuwägen.
Die Unterzeichnung des Behandlungsvertrages kennzeichnet schließlich das Ende der Probatorik und den Beginn der eigentlichen Psychotherapie. Dessen Dauer kann je nach Erkrankung, Manual, den Therapiezielen, sowie Ihren Vorkenntnissen und Mitarbeit zum Teil erheblich variieren. Der Gemeinsame Bundesausschuss sieht in seiner Psychotherapie-Richtlinie für die Verhaltenstherapie jedoch Kontingente zwischen 12 und 60 Sitzungen vor. Diese finden in der Regel in einem wöchentlichen Rhythmus statt, wobei eine Sitzung 50 Minuten dauert. Es bietet sich an, die Frequenz im letzten Drittel der Behandlung zunehmend zu reduzieren.
Verhaltenstherapie (VT)
Die Verhaltenstherapie (VT) lässt sich am ehesten über ihre Grundprinzipien beschreiben und darüber auch von anderen Therapieformen abgrenzen:
Verhaltenstherapie orientiert sich an der empirischen Psychologie. Die Grundlagenwissenschaft der Verhaltenstherapie ist die empirische Psychologie. Dementsprechend bemüht sich die Verhaltenstherapie, ihre theoretischen Konzepte und therapeutischen Methoden zu operationalisieren und empirisch zu überprüfen. Neben dem psychologischen Wissen über Veränderungsprinzipien und -verfahren werden auch die Erkenntnisse nichtpsychologischer Nachbardisziplinen (z.B. Biologie, Medizin, Sozialwissenschaften) berücksichtigt.
Verhaltenstherapie ist problemorientiert. Die Behandlung setzt in der Regel an der gegenwärtig bestehenden Problematik an. Das therapeutische Vorgehen wird möglichst genau auf die jeweilige Störung und den individuellen Patienten zugeschnitten, sodass für verschiedene Störungen in der Regel auch verschiedene Verfahren, die auf empirisch ermitteltem Störungswissen basieren, in individualisierter Form angewendet werden. Über die Lösung des aktuell bestehenden Problems hinaus wird eine Erhöhung der allgemeinen Problemlösefähigkeit angestrebt.
Verhaltenstherapie setzt an den prädisponierenden, auslösenden und aufrechterhaltenden Problembedingungen an. Die Interventionen setzen an denjenigen Bedingungen an, deren Änderung für eine dauerhafte Lösung des Problems als notwendig erachtet werden. Oft sind dies die aufrechterhaltenden Bedingungen, da diese für das zukünftige Befinden von besonderer Bedeutung sind. Hinsichtlich der Prädispositionen und Auslöser steht meist deren konkrete Auswirkung in der Gegenwart im Vordergrund, zumal diese beiden Typen von Problembedingungen häufig nicht geändert werden können.
Verhaltenstherapie ist zielorientiert. Die Identifikation des Problems sowie die gemeinsame Festlegung des zu erreichenden Therapieziels durch Therapeut und Patient sind integrativer Bestandteil der Verhaltenstherapie. Das Problem stellt den Ansatzpunkt der Therapie dar. Die Lösung des Problems wird dementsprechend als Erreichen des angestrebten Ziels und damit als hinreichender Grund für die Beendigung der Therapie angesehen.
Verhaltenstherapie ist handlungsorientiert. Die Verhaltenstherapie setzt zu ihrem Gelingen eine aktive Beteiligung des Patienten voraus. Bloße Einsicht ist keine hinreichende Bedingung für die Veränderung „eingefahrener“ Probleme. Die Verhaltenstherapie erschöpft sich daher nicht in Diskussion und Reflektion von Problemen, sondern motiviert den Patienten zum aktiven Erproben von neuen Verhaltens- bzw. Erlebensweisen und Problemlösestrategien.
Verhaltenstherapie ist nicht auf das therapeutische Setting begrenzt. Die Verhaltenstherapie strebt eine Generalisierung der erzielten Änderungen auf den Alltag des Patienten an. Das therapeutische Setting und eine gute therapeutische Beziehung bieten die Möglichkeit, verändertes Verhalten und Erleben in einem geschützten Rahmen zu erfahren und einzuüben. Sie gewährleisten allerdings nicht die Übernahme in den Alltag bzw. in das individuelle Lebensumfeld. Hierzu ist es notwendig, dass der Patient neu erworbene Strategien regelmäßig zwischen den Sitzungen ausprobiert und übt. Wenngleich Verhaltenstherapeuten ihre Patienten häufig auch bei Erfahrungen außerhalb der Praxis, der Ambulanz oder der Klinik begleiten, ist das Ziel doch stets die Bewältigung ohne therapeutische Begleitung.
Verhaltenstherapie ist transparent. Verhaltenstherapie setzt auf den aufgeklärten, aktiven Patienten. Das Geben eines plausiblen Erklärungsmodells für die vorliegende Störung und das verständliche Erklären aller Aspekte des therapeutischen Vorgehens sind Bestandteile der Verhaltenstherapie, die das legitime Bedürfnis der Patienten nach dem Verstehen ihrer Lage erfüllen. Transparenz erhöht die Compliance, das Verständnis der Patienten für den therapeutischen Prozess und indirekt ihre Problemlösefähigkeit. Auf diese Weise können die erworbenen Fertigkeiten bei zukünftigen Schwierigkeiten besser bzw. auch ohne erneute therapeutische Hilfe eingesetzt werden.
Verhaltenstherapie soll „Hilfe zur Selbsthilfe“ sein. Über die Erhöhung der allgemeinen Problemlösefähigkeit und über das transparente Ableiten des therapeutischen Vorgehens aus einem Störungsmodell werden den Patienten generelle Fertigkeiten zur selbstständigen Analyse und Bewältigung zukünftiger Probleme vermittelt. Somit erhöht die Verhaltenstherapie das Selbsthilfepotenzial der Patienten und kann dadurch Rückfällen und der Entwicklung neuer Probleme vorbeugen.
Verhaltenstherapie bemüht sich um ständige Weiterentwicklung. Durch die Orientierung der Verhaltenstherapie an der empirischen Psychologie unterliegen sowohl ihre theoretischen Konzepte als auch ihre praktischen Behandlungsmethoden einem permanenten Prozess der Evaluation und Ausdifferenzierung und somit einer ständigen Weiterentwicklung.
Verhaltenstherapie (VT)
Die Verhaltenstherapie (VT) lässt sich am ehesten über ihre Grundprinzipien beschreiben und darüber auch von anderen Therapieformen abgrenzen:
Verhaltenstherapie orientiert sich an der empirischen Psychologie. Die Grundlagenwissenschaft der Verhaltenstherapie ist die empirische Psychologie. Dementsprechend bemüht sich die Verhaltenstherapie, ihre theoretischen Konzepte und therapeutischen Methoden zu operationalisieren und empirisch zu überprüfen. Neben dem psychologischen Wissen über Veränderungsprinzipien und -verfahren werden auch die Erkenntnisse nichtpsychologischer Nachbardisziplinen (z.B. Biologie, Medizin, Sozialwissenschaften) berücksichtigt.
Verhaltenstherapie ist problemorientiert. Die Behandlung setzt in der Regel an der gegenwärtig bestehenden Problematik an. Das therapeutische Vorgehen wird möglichst genau auf die jeweilige Störung und den individuellen Patienten zugeschnitten, sodass für verschiedene Störungen in der Regel auch verschiedene Verfahren, die auf empirisch ermitteltem Störungswissen basieren, in individualisierter Form angewendet werden. Über die Lösung des aktuell bestehenden Problems hinaus wird eine Erhöhung der allgemeinen Problemlösefähigkeit angestrebt.
Verhaltenstherapie setzt an den prädisponierenden, auslösenden und aufrechterhaltenden Problembedingungen an. Die Interventionen setzen an denjenigen Bedingungen an, deren Änderung für eine dauerhafte Lösung des Problems als notwendig erachtet werden. Oft sind dies die aufrechterhaltenden Bedingungen, da diese für das zukünftige Befinden von besonderer Bedeutung sind. Hinsichtlich der Prädispositionen und Auslöser steht meist deren konkrete Auswirkung in der Gegenwart im Vordergrund, zumal diese beiden Typen von Problembedingungen häufig nicht geändert werden können.
Verhaltenstherapie ist zielorientiert. Die Identifikation des Problems sowie die gemeinsame Festlegung des zu erreichenden Therapieziels durch Therapeut und Patient sind integrativer Bestandteil der Verhaltenstherapie. Das Problem stellt den Ansatzpunkt der Therapie dar. Die Lösung des Problems wird dementsprechend als Erreichen des angestrebten Ziels und damit als hinreichender Grund für die Beendigung der Therapie angesehen.
Verhaltenstherapie ist handlungsorientiert. Die Verhaltenstherapie setzt zu ihrem Gelingen eine aktive Beteiligung des Patienten voraus. Bloße Einsicht ist keine hinreichende Bedingung für die Veränderung „eingefahrener“ Probleme. Die Verhaltenstherapie erschöpft sich daher nicht in Diskussion und Reflektion von Problemen, sondern motiviert den Patienten zum aktiven Erproben von neuen Verhaltens- bzw. Erlebensweisen und Problemlösestrategien.
Verhaltenstherapie ist nicht auf das therapeutische Setting begrenzt. Die Verhaltenstherapie strebt eine Generalisierung der erzielten Änderungen auf den Alltag des Patienten an. Das therapeutische Setting und eine gute therapeutische Beziehung bieten die Möglichkeit, verändertes Verhalten und Erleben in einem geschützten Rahmen zu erfahren und einzuüben. Sie gewährleisten allerdings nicht die Übernahme in den Alltag bzw. in das individuelle Lebensumfeld. Hierzu ist es notwendig, dass der Patient neu erworbene Strategien regelmäßig zwischen den Sitzungen ausprobiert und übt. Wenngleich Verhaltenstherapeuten ihre Patienten häufig auch bei Erfahrungen außerhalb der Praxis, der Ambulanz oder der Klinik begleiten, ist das Ziel doch stets die Bewältigung ohne therapeutische Begleitung.
Verhaltenstherapie ist transparent. Verhaltenstherapie setzt auf den aufgeklärten, aktiven Patienten. Das Geben eines plausiblen Erklärungsmodells für die vorliegende Störung und das verständliche Erklären aller Aspekte des therapeutischen Vorgehens sind Bestandteile der Verhaltenstherapie, die das legitime Bedürfnis der Patienten nach dem Verstehen ihrer Lage erfüllen. Transparenz erhöht die Compliance, das Verständnis der Patienten für den therapeutischen Prozess und indirekt ihre Problemlösefähigkeit. Auf diese Weise können die erworbenen Fertigkeiten bei zukünftigen Schwierigkeiten besser bzw. auch ohne erneute therapeutische Hilfe eingesetzt werden.
Verhaltenstherapie soll „Hilfe zur Selbsthilfe“ sein. Über die Erhöhung der allgemeinen Problemlösefähigkeit und über das transparente Ableiten des therapeutischen Vorgehens aus einem Störungsmodell werden den Patienten generelle Fertigkeiten zur selbstständigen Analyse und Bewältigung zukünftiger Probleme vermittelt. Somit erhöht die Verhaltenstherapie das Selbsthilfepotenzial der Patienten und kann dadurch Rückfällen und der Entwicklung neuer Probleme vorbeugen.
Verhaltenstherapie bemüht sich um ständige Weiterentwicklung. Durch die Orientierung der Verhaltenstherapie an der empirischen Psychologie unterliegen sowohl ihre theoretischen Konzepte als auch ihre praktischen Behandlungsmethoden einem permanenten Prozess der Evaluation und Ausdifferenzierung und somit einer ständigen Weiterentwicklung.
Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)
Mit der Entwicklung der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) entstand erstmals eine Psychotherapie, die auf (fast) alle schwierigen Fragestellungen im Umgang mit Patienten und Patientinnen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung eine Antwort fand. In der DBT ist eine annehmende, wertschätzende Grundhaltung des Therapeuten zum Patienten und zu dessen Störung die zentrale Basis der Beziehungsgestaltung. Gleichzeitig wusste die Begründerin der DBT, Marsha Linehan, dass Akzeptanz alleine für die Behandlung von Borderline-Patienten nicht ausreichen würde und stellte dieser Haltung eine klare Veränderungsorientierung gegenüber. Mit diesem kombinierten (=dialektischen) Vorgehen ist es möglich, die hohe Widersprüchlichkeit der Patientinnen aufzulösen und die dadurch frei werdende Energie nutzbringend zu verwenden.
Im konkreten Vorgehen bedeutet dies z.B., dass der Therapeut dem Patienten einerseits vermittelt, dass er seine aktuelle Not vor dem Hintergrund seiner Lebensgeschichte als sehr nachvollziehbar empfindet und es völlig naheliegend findet, dass er zu schwer selbstverletzenden Verhaltensweisen greift, wenn diese so schnell und umfassend wirksam sind. Gleichzeitig macht er ihm aber auch deutlich, dass diese Art von Verhaltensweisen keine langfristig hilfreiche Änderung in seinem Leben ermöglicht und emotionale Probleme so nicht gelöst werden können. Das Erlernen von neuen Verhaltensweisen in solch subjektiv als existentiell empfundenen Zuständen verlangt höchste Anstrengungen von dem Patienten. Ob der Patient zu einer solchen Anstrengung bereit ist, ist allerdings alleine seine Entscheidung – und nicht die Entscheidung des Therapeuten. Der Therapeut kann dem Patienten jedoch helfen, diese Entscheidung zu treffen. Er bewegt sich auch hier zwischen zwei dialektischen Polen: Motivationsarbeit und Kompetenzförderung.
Neben der benannten Grundhaltung und dem beständigen Suchen nach der dialektischen Balance zwischen Akzeptanz und Veränderung zeichnet sich die DBT insbesondere durch ihre hohe Praktikabilität aus. Sie bietet durch transparente Behandlungsalgorithmen und einen modularen Aufbau praktisch für jede therapeutische Situation einen orientierenden Leitfaden. Einen wesentlichen Kern bildet dabei eine klare Behandlungshierarchie: Je gefährlicher/relevanter das Problemverhalten ist, desto vorrangiger wird es behandelt.
Der modulare Aufbau der DBT ermöglicht eine effektive Anpassung der unterschiedlichen therapeutischen Strategien an die jeweils vorhandene Problemsituation. Somit ist die DBT nicht nur zur Behandlung der Borderline-Störung, sondern auch für zahlreiche weitere Störungsbilder geeignet.
Dialektisch-Behaviorale Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung (DBT-PTBS)
Die Dialektisch-Behaviorale Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung (DBT-PTBS) wurde von Martin Bohus, Anne Dyer, Kathlen Priebe und Regina Steil von 2005 bis 2019 am ZI-Mannheim entwickelt. Es handelt sich um ein störungsspezifisches, modulares Behandlungsprogramm für komplexe PTBS nach zwischenmenschlicher Gewalterfahrung (sexueller Missbrauch und Misshandlung) in Kindheit und Jugend. Das Programm ist sowohl stationär über drei Monate als auch ambulant in 45 Einzelsitzungen anwendbar. Zwei kontrolliert randomisierte Studien zeigen hohe Effektstärken (ITT: d=1.35; ATP: d=1.66), hohe Remissionsraten (ITT: 58,4%; ATP: 74,5%) und eine gute Verträglichkeit.
Die DBT-PTBS fokussiert auf die wichtigsten aufrechterhaltenden Pathomechanismen der komplexen PTBS. Die zentralen Behandlungsziele sind deshalb:
Im Zentrum der Behandlung steht dabei die Skills-assistierte in-sensu Exposition. Das Programm wurde entsprechend einer Sanduhr-Struktur konzipiert: Die Patienten kommen mit sehr verschiedenen Persönlichkeitszügen, biographischen und therapeutischen Vorerfahrungen, Verhaltensmustern und sozialen Hintergründen in die Therapie. Auch die entsprechenden Komorbiditäten variieren oft erheblich. Dennoch sollten diese so verschiedenen Menschen während der Vorbereitungsphase so rasch als möglich die notwendigen Kompetenzen entwickeln, um mit der in-sensu-Exposition zu beginnen (im stationären Behandlungsrahmen dauert dies etwa drei Wochen, im ambulanten Behandlungsrahmen ca. 15 bis 20 Sitzungen). Während der Exposition lernen die Patienten, dass die bislang gemiedenen trauma-assoziierten Emotionen tolerierbar sind und korrigieren so ihre zentralen Befürchtungen. Hierbei vollziehen sich auch tiefgreifende Veränderungen des gesamten Selbst-Konzepts. Deshalb ist es hilfreich und notwendig, in der Phase der Nachbearbeitung wichtige Aspekte der bisherigen Lebensgestaltung zu hinterfragen und neu zu gestalten. Dabei kommen dann wieder die individuellen Aspekte der Patienten in ihrer ganzen Bandbreite zum tragen.
In diesem Vortrag geht Martin Bohus, einer der Entwickler der DBT-PTBS, unter anderem auf das Erkrankungsbild und Entstehungsmodell der komplexen PTBS ein, skizziert das Behandlungsprogramm und stellt die Daten aus den beiden Wirksamkeitsstudien vor:
Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)
Mit der Entwicklung der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) entstand erstmals eine Psychotherapie, die auf (fast) alle schwierigen Fragestellungen im Umgang mit Patienten und Patientinnen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung eine Antwort fand. In der DBT ist eine annehmende, wertschätzende Grundhaltung des Therapeuten zum Patienten und zu dessen Störung die zentrale Basis der Beziehungsgestaltung. Gleichzeitig wusste die Begründerin der DBT, Marsha Linehan, dass Akzeptanz alleine für die Behandlung von Borderline-Patienten nicht ausreichen würde und stellte dieser Haltung eine klare Veränderungsorientierung gegenüber. Mit diesem kombinierten (=dialektischen) Vorgehen ist es möglich, die hohe Widersprüchlichkeit der Patientinnen aufzulösen und die dadurch frei werdende Energie nutzbringend zu verwenden.
Im konkreten Vorgehen bedeutet dies z.B., dass der Therapeut dem Patienten einerseits vermittelt, dass er seine aktuelle Not vor dem Hintergrund seiner Lebensgeschichte als sehr nachvollziehbar empfindet und es völlig naheliegend findet, dass er zu schwer selbstverletzenden Verhaltensweisen greift, wenn diese so schnell und umfassend wirksam sind. Gleichzeitig macht er ihm aber auch deutlich, dass diese Art von Verhaltensweisen keine langfristig hilfreiche Änderung in seinem Leben ermöglicht und emotionale Probleme so nicht gelöst werden können. Das Erlernen von neuen Verhaltensweisen in solch subjektiv als existentiell empfundenen Zuständen verlangt höchste Anstrengungen von dem Patienten. Ob der Patient zu einer solchen Anstrengung bereit ist, ist allerdings alleine seine Entscheidung – und nicht die Entscheidung des Therapeuten. Der Therapeut kann dem Patienten jedoch helfen, diese Entscheidung zu treffen. Er bewegt sich auch hier zwischen zwei dialektischen Polen: Motivationsarbeit und Kompetenzförderung.
Neben der benannten Grundhaltung und dem beständigen Suchen nach der dialektischen Balance zwischen Akzeptanz und Veränderung zeichnet sich die DBT insbesondere durch ihre hohe Praktikabilität aus. Sie bietet durch transparente Behandlungsalgorithmen und einen modularen Aufbau praktisch für jede therapeutische Situation einen orientierenden Leitfaden. Einen wesentlichen Kern bildet dabei eine klare Behandlungshierarchie: Je gefährlicher/relevanter das Problemverhalten ist, desto vorrangiger wird es behandelt.
Der modulare Aufbau der DBT ermöglicht eine effektive Anpassung der unterschiedlichen therapeutischen Strategien an die jeweils vorhandene Problemsituation. Somit ist die DBT nicht nur zur Behandlung der Borderline-Störung, sondern auch für zahlreiche weitere Störungsbilder geeignet.
Dialektisch-Behaviorale Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung (DBT-PTBS)
Die Dialektisch-Behaviorale Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung (DBT-PTBS) wurde von Martin Bohus, Anne Dyer, Kathlen Priebe und Regina Steil von 2005 bis 2019 am ZI-Mannheim entwickelt. Es handelt sich um ein störungsspezifisches, modulares Behandlungsprogramm für komplexe PTBS nach zwischenmenschlicher Gewalterfahrung (sexueller Missbrauch und Misshandlung) in Kindheit und Jugend. Das Programm ist sowohl stationär über drei Monate als auch ambulant in 45 Einzelsitzungen anwendbar. Zwei kontrolliert randomisierte Studien zeigen hohe Effektstärken (ITT: d=1.35; ATP: d=1.66), hohe Remissionsraten (ITT: 58,4%; ATP: 74,5%) und eine gute Verträglichkeit.
Die DBT-PTBS fokussiert auf die wichtigsten aufrechterhaltenden Pathomechanismen der komplexen PTBS. Die zentralen Behandlungsziele sind deshalb:
Im Zentrum der Behandlung steht dabei die Skills-assistierte in-sensu Exposition. Das Programm wurde entsprechend einer Sanduhr-Struktur konzipiert: Die Patienten kommen mit sehr verschiedenen Persönlichkeitszügen, biographischen und therapeutischen Vorerfahrungen, Verhaltensmustern und sozialen Hintergründen in die Therapie. Auch die entsprechenden Komorbiditäten variieren oft erheblich. Dennoch sollten diese so verschiedenen Menschen während der Vorbereitungsphase so rasch als möglich die notwendigen Kompetenzen entwickeln, um mit der in-sensu-Exposition zu beginnen (im stationären Behandlungsrahmen dauert dies etwa drei Wochen, im ambulanten Behandlungsrahmen ca. 15 bis 20 Sitzungen). Während der Exposition lernen die Patienten, dass die bislang gemiedenen trauma-assoziierten Emotionen tolerierbar sind und korrigieren so ihre zentralen Befürchtungen. Hierbei vollziehen sich auch tiefgreifende Veränderungen des gesamten Selbst-Konzepts. Deshalb ist es hilfreich und notwendig, in der Phase der Nachbearbeitung wichtige Aspekte der bisherigen Lebensgestaltung zu hinterfragen und neu zu gestalten. Dabei kommen dann wieder die individuellen Aspekte der Patienten in ihrer ganzen Bandbreite zum tragen.
In diesem Vortrag geht Martin Bohus, einer der Entwickler der DBT-PTBS, unter anderem auf das Erkrankungsbild und Entstehungsmodell der komplexen PTBS ein, skizziert das Behandlungsprogramm und stellt die Daten aus den beiden Wirksamkeitsstudien vor:





